Kurzzeitgedächtnis Online Test

Die Funktionen des Kurzzeitgedächtnisses besteht darin, die Merkfähigkeit kurzfristig zu garantieren. Das Kurzzeitgedächtnis fungiert hierbei als natürlicher Zwischenspeicher. Sobald eine Information über die Sinnesorgane des Ohres oder der Augen aufgenommen wird, gelangt sie in das so genannte sensorische Gedächtnis. Hierbei handelt es sich zunächst um ein Ultrakurzzeitgedächtnis, ein Filter, der über die Relevanz und Bedeutung der eingegangenen Informationen entscheidet. Nach diesen Filterprozess gelangen die Informationen zur Speicherung ins Kurzzeitgedächtnis oder werden unter Umständen erst gar nicht dort gespeichert.

Es arbeitet permanent, um alle einen Menschen umgebenden Sinneseindrücke zu verarbeiten. Ohne die Funktion des Kurzzeitgedächtnisses wäre es nicht möglich neue und aktuelle Erfahrungen, Ereignisse oder Eindrücke zu erinnern. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Aufnahmekapazität des Kurzzeitgedächtnisses begrenzt ist. Wenn ständig neue Bedeutungsinhalte dazukommen, kann es gerade bei Ablenkung passieren, dass die alten Informationen durch die neu hinzukommenden ersetzt werden.

Das Kurzzeitgedächtnis ist ebenso wenig zur Aufnahme zeitlich langwierige Prozesse geeignet. Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben das Informationspakete oft nicht länger als maximal eine halbe Minute im Kurzzeitgedächtnis verbleiben. Schaffen es Informationspakete von hier aus ins Langzeitgedächtnis, so werden die jeweiligen Inhalte des Kurzzeitgedächtnisses zu langfristigem Wissen. Wie alle Areale des Gehirns, so kann auch das Kurzzeitgedächtnis durch krankhafte Prozesse, wie beispielsweise einen Schlaganfall, dauerhaft Schaden erleiden.